Ahornblätter aus Chenilledraht basteln: Herbstliche Äste selber machen Reading Geister modellieren: Kreative Techniken und Gestaltungsideen für den Herbst

Geister modellieren: Kreative Techniken und Gestaltungsideen für den Herbst

Geister modellieren: Collage mit weißen und blumig bemalten Geistern als Herbstdeko zwischen Kürbissen und Blättern.

Geister aus Modelliermasse basteln: Herbstdeko mit LED-Licht, Acrylfarbe und Decoupage


Wenn die Tage kürzer werden und die ersten Kürbisse einziehen, darf auch unsere selbst gemachte Herbstdeko wieder ihren Platz finden. Dieses Mal bekommen wir Gesellschaft von kleinen Geistern mit weichen Falten, runden Köpfen und freundlichen Gesichtern. Geister aus Modelliermasse lassen sich wunderbar individuell gestalten: schlicht in Weiß, als leuchtende Dekoration mit einem LED-Teelicht, bunt bemalt oder mit herbstlichen Decoupagemotiven verziert.


Das Schöne an diesem Bastelprojekt ist die Verwandlung beim Modellieren. Aus einer flachen, runden Platte entsteht ein kleines Gespenst, dessen Körper wie ein locker fallendes Tuch aussieht. Dafür brauchst du keine aufwendige Form. Ein Becher und eine Kugel reichen als Hilfsmittel aus.


Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du deine Geister aus lufttrocknender Modelliermasse selbst bastelst, die Oberfläche glättest und sie nach dem Trocknen auf drei verschiedene Arten gestaltest. Plane neben der Bastelzeit ausreichend Trockenzeit ein, damit du beim Schleifen, Bemalen und Bekleben einen festen Rohling in den Händen hältst.

Materialliste für deine Geister aus Modelliermasse

Zum Modellieren und Vorbereiten brauchst du:

  • -JOVI lufttrocknende Modelliermasse in weiß
  • - Acrylroller oder ein Nudelholz zum Auswalgen
  • -runde Vorlage, beispielsweise einen Teller oder einen Ring mit mindestens 15 cm Durchmesser
  • -Modellierwerkzeug und eine Perforiernadel/Präzisionsmesser zum Ausschneiden
  • -standfesten Kunststoffbecher
  • -Styroporkugel mit etwa 5 cm Durchmesser, Alternativ Küchenpapier zum Formen einer eigenen Kugel
  • -Alufolie
  • -weichen Pinsel
  • -Wasser
  • Feines Schleifpapier

Zwei weiße Geister aus Modelliermasse mit aufgemalten Gesichtern zwischen Herbstblättern und einer warmweißen Lichterkette.

Für die anschließende Gestaltung benötigst du:

  • -Weiße Acrylfarbe zum Grundieren
  • -Acrylfarben in deinen Wunschfarben
  • -Acrylmarker für Gesichter und feine Muster
  • -Decoupagepapier mit Herbstblättern, Blumen, Kürbissen oder anderen Motiven
  • -Passenden Decoupagekleber, gegebenenfalls als Kleber und Lack in einem
  • -Schere
  • -weichen Pinsel zum Aufkleben der Papiermotive
  • -LED-Teelicht für die beleuchtete Variante

Verwende für deine Geister ausschließlich LED-Teelichter. Echte Teelichter und andere offene Flammen gehören nicht unter diese selbst gebastelte Dekoration.

JOVI Modelliermasse


Zum Geister modellieren verwenden wir besonders gern die weiße, lufttrocknende Modelliermasse von JOVI. Uns gefällt daran, dass sie beim Verarbeiten nicht an den Händen klebt und sich angenehm formen lässt. Vom Arbeitsgefühl erinnert sie uns stark an Keramikton: Du kannst sie auswalgen, zuschneiden, vorsichtig biegen und mit etwas Wasser an der Oberfläche glätten.


Gerade die weichen Falten unserer Gespenster lassen sich damit schön herausarbeiten. Gleichzeitig brauchst du für dieses Projekt keinen Brennofen, denn die Masse härtet an der Luft aus. Die fertigen Figuren bekommen anschließend durch weiße Acrylfarbe eine gleichmäßige Grundlage für die weitere Gestaltung.


Nimm zunächst nur so viel Masse aus der Verpackung, wie du gerade verarbeitest. Verschließe den Rest wieder luftdicht, damit er während des Bastelns nicht austrocknet.

Weiße lufttrocknende JOVI Modelliermasse und zwei daraus modellierte Geister mit schwarzen Augen und gelben Wangen.

Geister aus Modelliermasse modellieren: Schritt für Schritt

1. Die Modelliermasse gleichmäßig auswalgen


Wir beginnen mit dem Auswalgen. Drücke ein Stück Modelliermasse auf deiner Unterlage zunächst etwas flach und rolle es anschließend mit dem Nudelholz oder Acrylroller aus. Arbeite mit gleichmäßigem Druck und rolle in verschiedene Richtungen.


Die Platte sollte überall ungefähr gleich dick sein. Als Orientierung eignet sich eine Stärke von etwa 4 bis 5 mm. Besonders dünne Stellen können beim Anheben oder beim Formen der Falten leichter reißen. Eine sehr dicke Platte ist wiederum schwerer und braucht länger zum Durchtrocknen. 


Achte deshalb auch auf die Mitte deiner Platte: Dort liegt später die Rundung des Geisterkopfes. Wenn dieser Bereich beim Auswalgen zu dünn wird, kann die Masse beim Darüberlegen auf die Kugel nachgeben.

Weißer lufttrocknender Ton auf einer Bastelmatte ausgerollt, daneben ein runder Ausstecher und ein umgedrehter Becher.

2. Einen Kreis mit mindestens 15 cm Durchmesser ausschneiden


Lege deine runde Vorlage auf die ausgewalzte Modelliermasse. Für diese Anleitung sollte der Kreis mindestens 15 cm Durchmesser haben. Fahre mit einer Perforiernadel oder einem geeigneten Modellierwerkzeug vorsichtig an der Vorlage entlang und schneide die Masse vollständig durch.


Nimm die Vorlage ab und entferne die überschüssige Masse rundherum. Diese Reste kannst du wieder zusammennehmen und für einen weiteren Geist verwenden.


Der Kreisdurchmesser beeinflusst, wie viel Material später seitlich herunterhängt. Ein größerer Kreis ergibt bei derselben Kopfgröße einen längeren Geisterkörper und bietet mehr Platz für Falten. Für unterschiedliche Figuren kannst du also mit verschiedenen Kreisgrößen arbeiten.

Runde Grundform für einen Geist aus Modelliermasse vor und nach dem Entfernen der überschüssigen Masse.

3. Die Form aus Becher und Kugel vorbereiten


Bevor du den Kreis anhebst, bereitest du die Unterlage vor, über der dein Geist seine Form bekommt. Wir verwenden dafür einen umgedrehten Kunststoffbecher und eine Styroporkugel mit etwa 5 cm Durchmesser. Der Becher steht mit seiner Öffnung auf der Arbeitsfläche. Oben auf seinem Boden sitzt die Kugel.


Du kannst dir eine passende Kugel auch selbst bauen. Knülle dafür etwas Küchenpapier fest zusammen und umwickle es mit Alufolie. Drücke die Folie so zurecht, dass eine möglichst gleichmäßige, runde Kuppe entsteht. Auf diese Weise kannst du die Kopfgröße frei bestimmen.


Setze die Kugel mittig auf den Becher. Mit einer weiteren Lage Alufolie, die du über die Kugel und seitlich am Becher entlanglegst, kannst du den Aufbau zusammenhalten. Streiche die Folie oben möglichst glatt, damit keine spitzen Falten in die weiche Modelliermasse drücken.


Die Kugel formt den Kopf, während der Becher vor allem für die nötige Höhe sorgt. Der Rand der Modelliermasse muss später frei hängen und darf die Arbeitsfläche weder beim Formen noch während des Trocknens berühren. Sonst wird der Saum aufgestaucht oder bleibt an der Unterlage hängen.


Wähle deshalb einen ausreichend hohen Becher. Bei einem größeren Kreis brauchst du gegebenenfalls auch einen höheren Aufbau. Achte außerdem darauf, dass sich der Geist später nach oben abheben lässt: Die Masse darf unterhalb der Kugel nicht eng zusammengezogen werden.

Hilfsform zum Geistermodellieren: Kugel auf einem umgedrehten Becher platzieren und mit Alufolie umhüllen.

4. Den Kreis über die runde Kuppe legen


Löse den ausgeschnittenen Kreis vorsichtig von der Unterlage und stütze ihn beim Anheben mit beiden Händen. Lege seine Mitte auf den höchsten Punkt der Kugel. Die übrige Masse darf rundherum nach unten fallen.


Stell dir dabei vor, du würdest ein kleines Tuch über einen runden Kopf legen. Oben entsteht die weiche Kopfform, an den Seiten bildet sich der Körper deines Geistes.


Drücke die Masse an der Kuppe behutsam an. Ziehe nicht kräftig an den herunterhängenden Seiten, denn dadurch werden einzelne Stellen dünner. Führe die Masse lieber mit den Fingerspitzen in die gewünschte Richtung.


Für die typischen Falten schiebst du einige Bereiche sanft zusammen und biegst andere etwas nach außen. Arbeite rund um die Figur, damit dein Geist von allen Seiten schön aussieht. Die Falten dürfen unterschiedlich breit sein - genau das gibt jeder Figur ihren eigenen Ausdruck.


Wenn später ein LED-Teelicht unter den Geist kommen soll, lass im Inneren genügend Platz und halte die untere Öffnung ausreichend weit. Berücksichtige dabei die Größe deines vorhandenen LED-Teelichts.

Kreis aus lufttrocknender Modelliermasse über die runde Kuppe der Hilfsform legen und zum Geist formen.

5. Bei Bedarf Augenöffnungen einarbeiten


Für einen Geist mit aufgemaltem Gesicht bleibt die Oberfläche geschlossen. Möchtest du hingegen, dass später Licht durch die Augen fällt, arbeitest du die Öffnungen vor dem Trocknen ein.


Markiere zwei kleine ovale Augen mit der Perforiernadel. Schneide die Umrisse vorsichtig mit einem geeigneten Modellierwerkzeug aus und entferne die kleinen Stücke. Arbeite ohne starken Druck, damit sich der Kopf nicht verformt. Zwischen den Augen sollte ausreichend Material stehen bleiben.


Du kannst zusätzlich einen kleinen Mund ausschneiden. Halte die Öffnungen zunächst eher klein und vergrößere sie bei Bedarf behutsam. Die Schnittkanten glättest du im nächsten Schritt mit dem Pinsel.

Weißer Geist mit schwarzem Hexenhut und ausgeschnittenen Augen als Lichtöffnungen für ein LED-Teelicht.

6. Oberfläche und Kanten mit Wasser glätten


Solange die Masse noch feucht ist, gleichen wir Unebenheiten aus. Dafür tauchst du einen weichen Pinsel in Wasser und streifst überschüssiges Wasser am Schalenrand ab.

Pinsle vorsichtig über den Kopf, entlang der Falten und über die Ränder. Die Bewegung ist ähnlich wie beim Bemalen mit Acrylfarbe - nur arbeitest du hier mit Wasser. Kleine Werkzeugspuren und oberflächliche Unebenheiten lassen sich so ausstreichen.


Gehe auch am unteren Saum entlang und runde raue Schnittkanten sanft ab. Falls du Augen ausgeschnitten hast, glätte deren Ränder ebenfalls. Verwende das Wasser sparsam: Der Geist soll an der Oberfläche geglättet und nicht durchnässt werden.

Unebenheiten am modellierten Geist mit einem Pinsel und etwas Wasser glätten.

Die Geister vollständig trocknen lassen


Nun bleibt dein Geist zunächst auf seiner Form stehen. Kontrolliere noch einmal, ob alle herunterhängenden Bereiche Abstand zur Arbeitsfläche haben und der Becher sicher steht.


Plane mindestens 12 Stunden, besser 24 bis 48 Stunden Trockenzeit ein. Diese Zeiten sind eine Orientierung: Je nach Materialstärke, Raumklima und Luftzufuhr kann es länger dauern. Entscheidend ist, dass der Geist vollständig durchgetrocknet ist, bevor du ihn schleifst und bemalst.


Sobald er ausreichend fest ist und seine Form selbstständig hält, kannst du ihn vorsichtig vom Aufbau lösen. Stütze ihn dabei großflächig und ziehe nicht an einzelnen Falten. Falls die Alufolie mitkommt, löse sie behutsam von innen ab. Lass den Geist anschließend auch innen weiter trocknen. Becher, Kugel und Folie werden vollständig entfernt.

Eine feste Außenseite bedeutet noch nicht automatisch, dass die gesamte Materialstärke trocken ist. Gib deinem Geist lieber zusätzliche Zeit, bevor du mit der weiteren Bearbeitung beginnst.

Schleifen und mit weißer Acrylfarbe grundieren


Den vollständig trockenen Geist glättest du mit feinem Schleifpapier. Fahre mit wenig Druck über raue Stellen und bearbeite besonders die Unterseite des Saums, damit keine scharfen oder krümeligen Kanten zurückbleiben.


Halte dünne Bereiche beim Schleifen vorsichtig von innen dagegen. Du möchtest kleine Unebenheiten entfernen und die modellierten Falten erhalten. Prüfe zwischendurch auf einer ebenen Fläche, ob die Figur gut steht. Einzelne kleine Überstände an den Auflagepunkten kannst du behutsam angleichen.


Entferne anschließend den Schleifstaub gründlich mit einem weichen Pinsel. Jetzt grundieren wir den Geist mit weißer Acrylfarbe. Verteile die Farbe gleichmäßig und achte darauf, dass sich in den Falten keine dicken Ansammlungen bilden. Falls nötig, folgt nach dem Trocknen eine zweite dünne Schicht.


Die weiße Grundierung ist die gemeinsame Basis für alle drei Gestaltungsvarianten. Sie sorgt außerdem dafür, dass Farben und Papiermotive auf einem gleichmäßigen, hellen Untergrund liegen.

Getrockneten Geist aus Modelliermasse mit Schleifpapier glätten und anschließend mit weißer Acrylfarbe grundieren.

Geister aus Modelliermasse mit Acrylfarben oder Acrylmarkern bemalen


Mit Acrylfarben kannst du deinen Geistern ein ganz eigenes Muster geben. Zu unserer Herbstdeko passen kleine Blumen in Rostrot, Orange und Senfgelb. Auch Blätter, Punkte oder feine Ranken sehen auf dem weißen Untergrund schön aus.


Für einfache Blüten setzt du zunächst einen kleinen gelben Punkt als Mitte. Darum malst du mit einem feinen Pinsel mehrere kurze, ovale Blütenblätter. Verteile die Blumen locker über den Körper und lass dazwischen weiße Flächen frei. So bleibt das Muster gut erkennbar und die Form des Geistes sichtbar.


Acrylmarker eignen sich besonders für Gesichter, kleine Punkte und feine Linien. Bereite sie nach Herstellerangabe vor und teste den Farbfluss auf einem Stück Papier. Zeichne anschließend mit wenig Druck auf die trockene Grundierung.

Lass einzelne Farben trocknen, bevor du direkt daneben oder darüber weiterarbeitest. Das ist vor allem bei den weißen Punkten in den schwarzen Augen hilfreich. Du kannst Pinsel und Marker auch kombinieren: größere Motive mit Acrylfarbe, feine Details mit dem Stift.


Weißer Modelliermasse-Geist mit einem Gesicht aus Acrylmarkern und mit dem Pinsel gemalten Blumen in Herbstfarben.

Geister mit Decoupagepapier verzieren


Mit der Decoupagetechnik bekommen deine Geister detailreiche Motive, ohne dass du sie selbst malen musst. Kürbisse, orangefarbene Blüten, Herbstblätter oder romantische Rosen passen wunderbar auf den weißen Geisterkörper.


Schneide zunächst die gewünschten Motive aus dem Decoupagepapier aus. Bei dünnen Papieren kannst du die Ränder auch vorsichtig ausreißen, sofern das zum Motiv passt. Kleine Einzelmotive lassen sich leichter an die Rundungen und Falten anpassen als ein großes Papierstück.


Überlege vor dem Kleben, wo die Motive sitzen sollen. Lass im oberen Bereich Platz für das Gesicht und verteile Blumen oder Kürbisse über die Seiten und den unteren Körper.


Trage mit einem weichen Pinsel eine dünne Schicht Decoupagekleber auf die gewünschte Stelle auf. Lege das Motiv darauf und streiche es vorsichtig von der Mitte nach außen an. So drückst du Luftbläschen heraus und sorgst dafür, dass das Papier Kontakt zum Untergrund bekommt.

Geister aus Modelliermasse mit herbstlichen Blumen-, Blatt- und Kürbismotiven in Decoupage-Technik verziert.

Führe den Pinsel sanft in die Falten, damit das Motiv dort nicht wie eine Brücke über einer Vertiefung liegt. Bei größeren Motiven können kleine Einschnitte am Rand helfen, das Papier an die Rundung anzupassen. Arbeite behutsam und vermeide wiederholtes kräftiges Pinseln auf aufgeweichtem Papier.


Überstreiche das aufgeklebte Motiv anschließend dünn mit dem dafür geeigneten Decoupagemedium. Beachte dabei die Verarbeitungshinweise deines Papiers und Klebers; manche Papiere werden vor dem Auflegen angefeuchtet.

Nach dem vollständigen Trocknen ergänzt du das Gesicht mit Acrylfarbe oder Acrylmarkern. So entstehen kleine Geister mit Kürbissen, Blüten und Blättern, die du farblich auf deine übrige Herbstdekoration abstimmen kannst.

Weiße Geister als Dekoration mit LED-Teelicht


Für die schlichte Variante bleibt der Geisterkörper weiß. Gerade hier kommen die weichen Falten und die runde Kopfform besonders schön zur Geltung.


Hast du Augenöffnungen ausgeschnitten, stellst du den fertig getrockneten und bemalten Geist über ein eingeschaltetes LED-Teelicht. Das Licht scheint durch die Öffnungen und unter den leicht angehobenen Bereichen des Saums hervor. Verwende dafür ausschließlich LED.


Alternativ bekommt dein weißer Geist ein aufgemaltes Gesicht. Zwei schwarze ovale Augen, ein kleiner runder Mund und zarte Wangen in Gelb oder Apricot ergeben einen freundlichen Ausdruck. Setze nach dem Trocknen der schwarzen Farbe winzige weiße Punkte in die Augen. Diese kleinen Lichtpunkte machen das Gesicht besonders lebendig.


Bei geschlossenen, aufgemalten Augen tritt das Licht hauptsächlich unten aus. Wenn du deutlich leuchtende Augen möchtest, entscheide dich deshalb bereits beim Modellieren für ausgeschnittene Öffnungen.

Weißer Geist aus Modelliermasse mit schwarzem Hexenhut und ausgeschnittenen Augen zwischen Kürbissen.

Dekoideen für den Herbst mit deinen selbst gemachten Geistern


Arrangiere deine Geister aus Modelliermasse auf einem Holztablett oder einer geflochtenen Unterlage zusammen mit kleinen Kürbissen, trockenen Blättern und einer Vase in warmem Bernsteinton. Eine Gruppe aus unterschiedlich großen Figuren wirkt besonders lebendig: Kombiniere einen schlichten weißen Geist mit einem bemalten Exemplar und einem Geist mit Decoupagemotiven.


Auf der Fensterbank, einer Kommode oder als Tischdekoration bekommen sie zwischen einer warmweißen LED-Lichterkette ihren Platz. Die Variante mit ausgeschnittenen Augen kannst du zusätzlich mit einem LED-Teelicht beleuchten. So begleiten dich deine kleinen Gespenster durch gemütliche Herbstabende und passen auch wunderbar zur Halloween-Deko.

Häufige Fragen

Warum reißen die Falten beim Modellieren meiner Geister?

Wenn du die Masse stark ziehst oder zu eng knickst, können Risse entstehen. Forme die Falten deshalb lieber durch sanftes Zusammenschieben und stütze die Masse dabei von innen. Kleine Risse kannst du noch im feuchten Zustand vorsichtig zusammendrücken und mit einem leicht angefeuchteten Finger glätten.

Wie bekomme ich gleichmäßige Falten, ohne dass mein Geist zusammensackt?

Beginne mit wenigen, breiten Falten und arbeite sie nach und nach heraus. Tiefe, schmale Falten sind schwieriger zu formen und können leichter aneinanderkleben. Wenn dein Geist seine Form verliert, verringere zunächst die Faltentiefe und prüfe, ob der Kopf gut auf der Hilfsform aufliegt.

Wie kann ich verhindern, dass mein Geist leicht umkippt?

Achte schon beim Modellieren darauf, die Falten gleichmäßig um den Körper zu verteilen. Sehr weit ausgestellte Falten auf nur einer Seite können die Figur aus dem Gleichgewicht bringen. Kontrolliere nach dem Trocknen, ob der Geist mehrere gut verteilte Auflagepunkte hat.

Was mache ich, wenn mir das aufgemalte Gesicht nicht gefällt?

Lass die Farbe vollständig trocknen und übermale die Stelle mit dünnen Schichten deiner Grundierungsfarbe. Sobald die Fläche wieder gleichmäßig und trocken ist, kannst du das Gesicht neu gestalten. Besonders dunkle Augen brauchen eventuell mehrere Schichten, bis sie vollständig abgedeckt sind.