Herbstliche Kürbisse aus Chenilledraht basteln: Zwei Varianten mit Videoanleitung Reading Besen aus Chenilledraht basteln: Hex-Hex-Anleitung

Besen aus Chenilledraht basteln: Hex-Hex-Anleitung

Frau hält einen türkisfarbenen Hexenbesen aus Chenilledraht mit kleinen Blüten und leuchtender Lichterkette.

Besen aus Chenilledraht basteln: Unsere magischen Hex-Hex-Besen mit Licht


Ein bisschen Herbstzauber, ein paar freche Kürbisse und dazwischen kleine Lichter: Unsere Chenilledraht-Besen bringen eine besonders gemütliche Form von Hexenmagie in dein Zuhause. Mit ihren bauchigen Borsten, dem scheinbar knorrigen Holzstiel und den liebevoll gestalteten Blüten sehen sie aus, als würden sie gleich zum nächsten kleinen Abenteuer aufbrechen.


Dabei steckt hinter dieser Bastelidee eine überraschende Kombination: Wir gestalten unseren Besen aus Chenilledraht und fertigen den Stiel aus Moosgummi und Blumendraht. Die Holzoptik entsteht erst durch aufgemalte Linien und Astmuster. Anschließend schmücken wir den Besen mit selbst gebastelten Blüten, grünen Blättern und winzigen Kürbissen.


Ob kräftiges Orange, dunkle Beerentöne, leuchtendes Rot oder zartes Türkis: Du entscheidest, welche Geschichte dein Hex-Hex-Besen erzählen soll. Hier zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du ihn passend zu unserer neuen Videoanleitung nachbasteln kannst.

Unsere Videoanleitung zum Hex-Hex-Besen

Die Materialien für den Chenilledraht-Hexenbesen

Warum Chenilledraht für diesen Hexenbesen so gut passt


Chenilledraht lässt sich biegen, wickeln, auffächern und wieder zurechtformen. Der Draht im Inneren hält die gebogene Form, während die weichen Fasern dem Besen seine flauschige Oberfläche geben. Genau diese Kombination brauchen wir: Unsere Borsten sollen einen schönen Bogen bilden und gleichzeitig weich und dicht aussehen.


Vielleicht kennst du das Bastelmaterial auch unter den Bezeichnungen Pfeifenreiniger oder Pfeifenputzer. Gemeint sind hier die bunten, flauschigen Basteldrähte, aus denen sich neben Besen auch Blüten, Blätter und kleine Figuren formen lassen.


Für unser Projekt verwenden wir die Chenilledrähte zunächst in voller Länge. Dadurch können wir die Proportionen während des Bastelns bestimmen. Erst wenn die Form gefällt, kürzen wir die unteren Enden.

oranger hexenbesen chenilledraht mit kleinen chenilledrahtdekorationen an der wand lehnend
  • -Chenilledraht in deinen Wunschfarbe für die Besenborsten, Blüten, Blätter, Mini-Kürbisse
  • -Blumendraht für den Besenstiel
  • -Moosgummiplatte
  • -Heißklebepistole mit passenden Klebesticks
  • -POSCA-Stifte in Braun und Schwarz für die Holzmaserung
  • -Pastellkreiden für Schattierungen
  • -Wickelhilfe 
  • -Draht zum Abbinden
  • -Schneidewerkzeug (Schere, Seitenschneider)
  • -Kleine Cabochons oder Perlen für die Blütenmitten
  • -Optional Glaskonturenpaste für ein Kürbisgesicht
  • -Eine kleine batteriebetriebene LED-Lichtergirlande

Wie viel Chenilledraht du für die Borsten benötigst, hängt von der Dicke deines Stiels und der gewünschten Fülle ab. In unserer Anleitung arbeiten wir mit ungefähr drei bis vier Schichten. Halte deshalb ausreichend Drähte in deiner Hauptfarbe bereit.


Ein Hinweis aus unserer Bastelpraxis: Heißkleber bleibt im eingerollten Moosgummi relativ lange heiß. Lass die Klebestellen gut auskühlen, bevor du sie fest anfasst oder den Stiel biegst.

Schritt 1: Den Besenstiel aus Moosgummi herstellen


Wir beginnen mit dem Grundgerüst. Biege ein Ende des Moosgummis einmal um den Blumendraht herum. Dieses umgebogene Ende wird anschließend im Moosgummi eingeschlossen und hilft dabei, dass der Draht nicht so leicht herausrutscht.


Lege den Blumendraht direkt an den Rand deiner Moosgummiplatte und befestige ihn mit Heißkleber. Warte, bis diese erste Klebestelle hält.

Setze danach unmittelbar daneben eine weitere Bahn Heißkleber und rolle das Moosgummi eng um den Draht. Arbeite abschnittsweise weiter: Kleber auftragen, einrollen, vorsichtig andrücken und wieder etwas auskühlen lassen.


Wiederhole diesen Vorgang, bis dein Besenstiel die gewünschte Stärke erreicht hat. Du musst nicht die gesamte Platte aufbrauchen. Bei unserem Modell blieb ein ungefähr vier Zentimeter breiter Rest übrig; wie viel du benötigst, richtet sich nach deinem eigenen Stiel.


Klebe die Abschlusskante sorgfältig fest. Sobald alles vollständig abgekühlt ist, kannst du den Stiel an einigen Stellen vorsichtig biegen. Kleine Unregelmäßigkeiten reichen schon aus, damit er später wie ein natürlich gewachsener Ast wirkt.

Besenstiel basteln: Blumendraht mit Heißkleber am braunen Moosgummi befestigen und eng einrollen.

"Heißkleber bleibt im eingerollten Moosgummi relativ lange heiß. Lass die Klebestellen gut auskühlen, bevor du sie fest anfasst oder den Stiel biegst."

Babsi

Schritt 2: Die Holzmaserung aufmalen


Jetzt verwandeln wir die glatte Moosgummioberfläche optisch in Holz. 

Zeichne mit braunen und schwarzen POSCA-Stiften unregelmäßige Linien über die Länge des Stiels.


Wir haben den POSCA PC-5M in braun und den PC-3M in schwarz verwendet.


Manche Linien dürfen dünn sein, andere kräftiger. Lass sie stellenweise leicht geschwungen verlaufen und variiere die Abstände. Eine Holzmaserung lebt gerade davon, dass sie nicht überall gleich aussieht.


Für die Aststellen zeichnest du zunächst einen kleinen ovalen Ring. Setze weitere, etwas größere Ringe darum. Auch diese müssen weder exakt rund noch vollkommen geschlossen sein. Führe einige der länglichen Maserungslinien um die Aststelle herum.


Betrachte den Stiel zwischendurch aus etwas Abstand. So erkennst du leichter, wo noch Struktur fehlt. Lass die aufgemalte Farbe trocknen, bevor du mit den Borsten weiterarbeitest.

Holzmaserung und Astmuster mit braunem und schwarzem POSCA-Stift auf den Besenstiel aus Moosgummi malen.

Schritt 3: Die Chenilledrähte am Stiel befestigen


Für die Borsten lassen wir die Chenilledrähte zunächst ungekürzt. Befestige jeweils ein Ende am unteren Bereich des Besenstiels, sodass die langen Drahtstücke nach unten herausragen.

Gib immer nur auf einen kleinen Abschnitt Heißkleber und setze mehrere Chenilledrähte dicht nebeneinander hinein. Arbeite dich auf diese Weise einmal rund um den Stiel.


Darüber folgen weitere Schichten. Bei unserem Besen sind es insgesamt ungefähr drei bis vier. Diese mehreren Lagen sorgen dafür, dass der Besenkörper später schön voll wird und keine großen Lücken entstehen.


In der letzten Runde kommt ein zusätzlich vorbereiteter Chenilledraht dazu: Knicke ihn ungefähr fünf Zentimeter von einem Ende entfernt um und klebe ihn mit ein. Das kurze Stück soll oben über die Klebestelle hinausragen. Es bildet ein zusätzliches Borstendetail am oberen Ansatz und lässt sich später zurechtformen.


Lass den gesamten Ansatz gut auskühlen, bevor du daran weiterarbeitest.

Bordeauxfarbene Chenilledrähte schichtweise am Besenstiel ankleben und kurze Enden am Ansatz überstehen lassen.

Schritt 4: Die typische Besenbindung gestalten


Damit der Ansatz wie ein gebundener Besen aussieht, verdecken wir die Klebestelle mit beigem Chenilledraht.


Verzwirble zunächst die Enden von zwei beigen Drähten miteinander, sodass ein langer Draht entsteht. Wickle diesen ungefähr dreimal fest um den Bereich, an dem die Borsten angeklebt sind.


Verzwirble die Endstücke, kürze den Überschuss und lege die Drahtenden möglichst unauffällig an. Richte die Wicklungen anschließend so aus, dass sie dicht nebeneinanderliegen.


Diese kleine Bindung verändert die Wirkung deutlich: Der Besen sieht jetzt so aus, als wären seine Borsten mit einer kräftigen Schnur am Stiel befestigt.

Beigen Chenilledraht als Besenbindung fest um die bordeauxfarbenen Borsten am Stiel wickeln.

Schritt 5: Den Besen aus Chenilledraht bauchig formen


Jetzt entsteht die besondere Silhouette unseres Hex-Hex-Besens. Dafür öffn

en wir die Borsten zunächst vollständig.

Biege die langen Chenilledrähte rundherum nach außen, bis sie ungefähr waagrecht vom Besenstiel abstehen. Verteile sie gleichmäßig, damit keine Seite wesentlich dichter besetzt ist als die andere.


Gib in die Mitte am Ansatz einen kleinen Klecks Heißkleber, um diesen Bereich zusätzlich zu stabilisieren. Lass ihn so weit abkühlen, dass du beim Weiterformen nicht mit heißem Kleber in Berührung kommst.


Führe anschließend alle Borsten gemeinsam von außen nach unten zusammen. Knicke sie dabei nicht einfach scharf zurück. Sie sollen einen weichen Bogen bilden. Genau dadurch entsteht die runde, bauchige Form, die unseren Besen so besonders macht.


Halte die unteren Enden zusammen und schau dir die Proportion an. Möchtest du einen länglichen, schlanken Besen oder lieber eine kürzere, rundere Variante? Bevor du die Enden fixierst, kannst du noch einiges verändern.

Chenilledrähte auffächern, am Ansatz mit Heißkleber stabilisieren und zur bauchigen Besenform zusammenführen.

Schritt 6: Die Unterseite fixieren und kürzen


Wenn dir die Form gefällt, binde die Borsten unten mit einem zusätzlichen Draht fest zusammen. Diese Bindung hält die einzelnen Stränge vorübergehend an ihrem Platz.


Kürze die überstehenden Enden unterhalb der Bindung mit einem geeigneten Werkzeug. Gib anschließend auf die Unterseite Heißkleber, damit die Drahtenden dauerhaft zusammenhalten.


Warte, bis der Kleber vollständig ausgekühlt ist. Erst dann entfernst du den Hilfsdraht.


Nun kannst du die Rundung noch vorsichtig ausgleichen. Einzelne hervorstehende Drähte kürzt du oder steckst sie zwischen die übrigen Borsten. Arbeite dabei behutsam, damit die bereits fixierten Enden zusammenbleiben.

 
Untere Borstenenden mit Hilfsdraht bündeln und mit Heißkleber fixieren; den Draht nach dem Abkühlen entfernen.

Schritt 7: Mit Pastellkreide Tiefe schaffen


Einfarbiger Chenilledraht wirkt schon schön. Mit ein paar Schattierungen bekommt dein Besen jedoch noch mehr Ausdruck.


Streiche mit Pastellkreide direkt über ausgewählte Bereiche der Borsten. Die Pigmente bleiben in den feinen Fasern hängen und erzeugen weiche Farbübergänge.


Setze zunächst wenige Akzente und prüfe die Wirkung. Dunklere Stellen an den Enden oder entlang einzelner Partien lassen die Form plastischer erscheinen. Es muss nicht jede Borste gleich eingefärbt sein.


Gerade das Zusammenspiel aus hellen und dunklen Bereichen macht den Besen lebendig. Beginne deshalb zurückhaltend: Mehr Farbe kannst du jederzeit ergänzen.

Mit roter und dunkler Pastellkreide Farbakzente auf den bordeauxfarbenen Besenborsten und der Bindung setzen.

Die kleinen Accessoires für den Hexenbesen

Kleine Blüten aus Pfeifenreinigern basteln


Für eine Blüte wickelst du einen lila Chenilledraht fünfmal um einen Klebestick. Jede Wicklung wird später zu einem Blütenblatt.


Verzwirble die beiden Drahtenden zunächst nur locker. Die entstandene Spirale muss sich noch vom Klebestick herunterschieben lassen.


Ziehe sie vorsichtig ab und führe das längere Drahtende durch alle fünf Schlaufen. Verbinde es anschließend wieder mit dem anderen Ende und verzwirble beide miteinander.


Fächere die Schlaufen auf und drücke sie etwas flach. Drehe jede einzelne Schlaufe einmal ein, damit sich die Blütenblätter formen. Ordne alle fünf gleichmäßig um die Mitte an und biege sie nach deinem Geschmack zurecht.


Überstehenden Draht kannst du kürzen. Bereite mehrere Blüten vor und variiere ihre Größe etwas. Dadurch wirkt die spätere Dekoration lockerer.

Hellblaue Blüten aus Chenilledraht mit schimmernden Blütenmitten und grünen Blättern am beleuchteten türkisfarbenen Besen.

Grüne Chenilledraht-Blätter formen


Unsere Blätter sollen die Blüten ergänzen und kleine Zwischenräume füllen. Dafür genügt eine einfache Form.


Falte einen grünen Chenilledraht in der Mitte. Verzwirble die beiden Seiten ungefähr zwei bis drei Zentimeter unterhalb der Biegung, sodass eine längliche Schlaufe entsteht.


Biege die freien Drahtstücke zurück und führe sie an der Unterseite durch die entstandene Schlaufe. Verzwirble die Enden erneut, damit alles zusammenhält.


Forme das Blatt mit den Fingern und biege es leicht. Eine sanfte Wölbung sieht natürlicher aus als eine völlig flache Form.


Stelle auf dieselbe Weise größere und kleinere Blätter her. Die kleinen passen gut zwischen zwei Blüten, während größere Blätter seitlich hervorstehen dürfen.

Nahaufnahme grüner Blätter aus Chenilledraht zwischen lila Blüten und kleinen orangefarbenen Kürbissen.

Mini-Kürbisse aus Pfeifenputzern gestalten


Für das Grün am Kürbis reicht ein Reststück Chenilledraht. Biege daraus eine kleine Schlaufe von höchstens ungefähr einem Zentimeter und verzwirble sie. Lass ein Drahtstück als Stiel stehen.


Wenn Blatt oder Stiel zu flauschig wirken, kürze die Fasern vorsichtig mit einer kleinen Schere.


Für den Kürbiskörper wickelst du einen orangefarbenen Chenilledraht um einen Holzstab mit ungefähr sechs Millimetern Durchmesser. Schiebe die Wicklungen auf dem Stab eng zusammen und ziehe die Spirale anschließend ab.


Fädle einen zweiten orangefarbenen Chenilledraht durch die gesamte Spirale. Schiebe die Wicklungen dicht zusammen und verzwirble die Enden des durchgefädelten Drahtes fest miteinander. Kürze den Überschuss.

Oranger Besen aus Chenilledraht mit lila Blüten und Mini-Kürbissen, einer davon mit aufgemaltem Halloween-Gesicht.

Jetzt kannst du die Wicklungen mit den Fingern auffächern und zu einem kleinen runden Kürbis formen. Klebe das vorbereitete Grün oben auf und kürze den Stiel auf die passende Länge.


Für eine Halloween-Variante bekommt einer der Kürbisse mit Glaskonturenpaste ein kleines Gesicht. Lass die Paste trocknen, bevor du den Kürbis befestigst.


Blüten, Blätter und Kürbisse anordnen


Das dekorieren der Besen fühlt sich fast so an wie das Aufputzen vom Christbaum :)!

Lege deine Dekoteile zunächst probeweise auf den Besen. Die Blüten geben die Richtung vor: Größere Blüten können weiter oben sitzen, kleinere nach unten auslaufen.


Wenn dir die Anordnung gefällt, befestige sie nach und nach mit Heißkleber. Schiebe die grünen Blätter optisch unter die Blüten und nutze sie, um Zwischenräume zu füllen.


Danach verteilst du die Mini-Kürbisse. Achte darauf, dass die schöne Besenform noch sichtbar bleibt. Eine seitlich verlaufende Dekoration wirkt besonders hübsch, weil sie den Blick vom Stiel zum bauchigen Besenkörper führt.


Klebe zum Schluss kleine Cabochons in die Blütenmitten. Alternativ eignen sich Perlen oder kleine Kugeln, die du aus Chenilledrahtresten formst.

Das FINALE- Die Lichtergirlande einsetzen


Zum Abschluss bekommt unser Hex-Hex-Besen seinen kleinen Lichtzauber. Verteile eine feine LED-Lichtergirlande zwischen den Borsten, sodass die Lichtpunkte an mehreren Stellen sichtbar sind.


Du kannst einzelne Lichter etwas tiefer in den Besenkörper setzen und andere näher an der Oberfläche platzieren. Auf unseren Varianten siehst du außerdem, wie hübsch sich ein feiner Lichterdraht um den Stiel winden kann.


Lass Schalter und Batteriefach zugänglich und beachte die Hinweise der verwendeten Lichterkette. Prüfe die Wirkung bei gedämpftem Licht und korrigiere die Verteilung, bevor du alles endgültig arrangierst.

Türkisfarbener Hex-Hex-Besen mit Blüten und einer Lichterkette, die um den Stiel und zwischen den Borsten verläuft.

Farbideen für deinen ganz persönlichen Hex-Hex-Besen


Mit der Farbwahl verändert sich der Charakter deines Besens. Orange mit lila Blüten, grünen Blättern und kleinen Kürbissen passt wunderbar zu einer fröhlichen Halloween-Dekoration. Dunkles Bordeaux oder kräftiges Rot wirken geheimnisvoller und bringen die leuchtenden Kürbisse besonders schön zur Geltung.


Türkis mit hellen Blüten erinnert dagegen eher an einen märchenhaften Zauberbesen. Diese Variante lässt sich auch unabhängig von Halloween dekorieren.


Du musst außerdem nicht jeden Besen gleich üppig schmücken. Vielleicht gefallen dir wenige große Blüten besser als viele kleine Einzelteile. Oder du möchtest mehrere Mini-Kürbisse zum Mittelpunkt machen. Behalte die Grundtechnik bei und spiele mit den Details.


Ein selbst gebastelter Besen voller kleiner Besonderheiten


Das Schönste an diesem Projekt ist, wie aus einfachen Materialien nach und nach etwas ganz Eigenes entsteht. Aus Moosgummi wird ein knorriger Stiel, aus geraden Basteldrähten ein bauchiger Besenkörper und aus kleinen Wicklungen werden Blüten und Kürbisse.


Nimm dir besonders für das Formen Zeit. Du musst nicht jede Biegung beim ersten Versuch treffen. Gerade Chenilledraht lässt dir Spielraum, die Rundungen und Dekoteile vorsichtig anzupassen.


Hast du Lust auf deinen eigenen Besen aus Chenilledraht bekommen? Dann lege deine Lieblingsfarben bereit und bastle mit unserer Hex-Hex-Videoanleitung mit. Wir sind gespannt, ob bei dir ein frecher Halloween-Besen, ein herbstlicher Blütenbesen oder eine leuchtende Märchenvariante entsteht.

Häufige Fragen

Kann ich statt des selbst gebastelten Stiels einen echten Ast verwenden?

Ja, ein trockener, sauberer Ast ist eine schöne Alternative. Wähle ein möglichst leichtes Exemplar ohne lose Rinde und mit einem ausreichend schmalen unteren Ende. Die Chenilledrähte werden wie beim Moosgummistiel rundherum befestigt. Bei einer unebenen Oberfläche solltest du besonders sorgfältig prüfen, ob die Klebestellen halten.

Warum verliert mein Besen beim Zusammenfassen seine bauchige Form?

Wenn du die Chenilledrähte direkt am Ansatz scharf nach unten knickst oder zu straff zusammenziehst, wird der Besen schmal. Führe die aufgefächerten Drähte stattdessen in einem weichen Bogen nach unten. Halte die Enden zunächst nur locker zusammen und schiebe sie etwas nach oben, bis die gewünschte Rundung entsteht. Erst danach bindest du sie fest.

Warum entstehen Lücken zwischen den Chenilledrähten?

Oft sind die Drähte ungleichmäßig verteilt oder die Rundung ist für die vorhandene Borstenmenge zu groß. Versuche zunächst, benachbarte Drähte vorsichtig in die Lücken zu schieben. Reicht das nicht, forme den Besen etwas schmaler. Größere Fehlstellen lassen sich am besten vor dem Abbinden durch zusätzliche Chenilledrähte am Ansatz ergänzen.

Wie verhindere ich, dass die untere Besenspitze dick und klumpig wird?

Bündle die Drähte vor dem Kleben möglichst kompakt und kürze die überstehenden Enden gleichmäßig. Gib anschließend wenig Heißkleber gezielt zwischen die Schnittenden, statt eine dicke Schicht außen aufzutragen. Lass die erste Klebemenge abkühlen und prüfe den Halt, bevor du bei Bedarf etwas ergänzt.