Gießkeramik mit Decoupage verzieren – sommerliche Teller und Tabletts gestalten
Habt ihr es auch ein bisschen satt, dass überall dieselben Teller, Schalen und Tabletts stehen? Im Dekogeschäft, beim Discounter und in den sozialen Medien sieht man oft einen Trend - und plötzlich haben alle genau das gleiche Stück zu Hause.
Dabei geht es doch viel persönlicher!
Einer unserer liebsten DIY-Trends im Sommer 2026 ist Gießkeramik mit Decoupage zu verzieren. Aus einem schlichten weißen Rohling, sommerlichem Decoupagepapier und etwas Farbe entstehen stylische Dekoteller, Ablageschalen und Tabletts, die aussehen wie handbemalte Keramik aus einem kleinen Geschäft am Mittelmeer.
Zitronen, Orangen, blau-weiße Fliesen, Streifen und leuchtende Sommerfarben holen sofort Urlaubsstimmung ins Haus.
Und das Beste: Du kannst Form, Motiv und Farben selbst zusammenstellen. So entsteht ein Lieblingsstück, das garantiert nicht bei allen anderen genauso aussieht.
Unsere sommerlichen Decoupagepapiere haben wir selbst entworfen und in unserem Atelier gedruckt. Sie eignen sich perfekt für dieses DIY und für viele weitere Sommerdekorationen.
Übrigens kannst du mit der gleichen Technik auch die gerade überall gezeigten Untersetzer von IKEA und ähnliche schlichte Deko-Rohlinge umgestalten.
Gießkeramik mit Decoupage verzieren
Täuschend echter Keramik-Look
Auf den ersten Blick sehen unsere fertigen Teller und Tabletts tatsächlich wie glasierte Keramik aus. Dabei bestehen die Rohlinge aus einer weißen Gießmasse wie Raysin oder Keraflott.
Für den mediterranen Look sorgen das Decoupagepapier, kräftige Acrylfarben und zum Schluss eine Schicht Triple Gloss. Der dicke, glänzende Lack legt sich wie eine Glasur über die Oberfläche und bringt die Farben besonders schön zum Leuchten.
Gerade die Kombination aus Blau, Weiß, Gelb und Orange erinnert an Sonne, Meer und Urlaub. Ein Orangenmotiv auf hellblauem Karomuster, kleine Zitronenfliesen oder ein einzelnes großes Zitronenmotiv reichen schon aus, um aus einem schlichten Rohling eine außergewöhnliche Sommerdekoration zu machen.
Matrialien für: Gießkeramik mit Decoupage verzieren
Das brauchst du
-Gießpulver, zum Beispiel Raysin oder Keraflott
-Wasser und ein Mischgefäß
-Silikonform für Teller, Schalen oder Tabletts
-Rührstab
-feines Schleifpapier
-weiches Tuch oder Pinsel zum Entfernen des Staubs
-Decoupagepapier mit deinem Lieblingsmotiv
-Decoupagekleber, zum Beispiel von Rayher, C. Kreul oder Mod Podge
-weicher, flacher Decoupagepinsel
-Schale mit sauberem Wasser
-kleine Schere, Präzisionsmesser oder Bastelskalpell
-Acryl- oder Bastelfarben - Rayher Allesfarbe oder Artiste All Purpose Paint
-verschiedene Pinsel
-Rayher Triple Gloss Versiegelung
-Unterlage und Schutzhandschuhe
Was kann mit dieser Technik gestaltet werden?
Die Technik eignet sich für viele unterschiedliche Formen aus Gießkeramik. Besonders schön wirken:
-Dekoteller
-Schmuckschalen
-Ablageteller
-längliche und ovale Tabletts
-Untersetzer
-kleine Dekoschalen
-Kerzenuntersetzer
-Schlüsselablagen
-Seifenschalen für trockene Seifenstücke
-dekorative Wandteller
Die fertigen Stücke sind für dekorative Zwecke und zum Ablegen trockener Gegenstände gedacht. Triple Gloss erzeugt zwar eine glänzende Schutzschicht, macht aus einem Gießkeramik-Rohling aber kein geprüftes Essgeschirr. Verwende die Teller und Schalen deshalb nicht für unverpackte Lebensmittel und reinige sie nicht in der Spülmaschine.
"Warum auf den nächsten Italienurlaub warten? Mit Zitronenmotiven und etwas Kreativität zieht das Amalfi-Gefühl einfach bei uns ein."
Schritt 1: Den Rohling aus Gießkeramik herstellen
Zuerst wird der Rohling gegossen. Du kannst Raysin, Keraflott oder eine vergleichbare Gießmasse verwenden. Halte dich beim Mischungsverhältnis immer an die Angaben des jeweiligen Herstellers.
Rühre Wasser und Gießpulver möglichst gleichmäßig zusammen. Arbeite dabei ruhig, damit nicht unnötig viele Luftblasen entstehen.
Gieße die Masse langsam in die Silikonform und klopfe anschließend vorsichtig gegen die Außenseiten der Form. Dadurch können eingeschlossene Luftblasen nach oben steigen.
Sobald die Masse ausreichend fest ist, kannst du den Rohling behutsam ausformen. Auch wenn er zu diesem Zeitpunkt bereits stabil aussieht, enthält er noch Feuchtigkeit.
Bevor Farbe, Papier oder Kleber aufgetragen werden, sollte der Gießkeramik-Rohling deshalb vollständig durchtrocknen.
Wir lassen unsere Teller und Tabletts ungefähr drei Tage an einem trockenen, gut belüfteten Ort liegen. Bei dickeren Formen, hoher Luftfeuchtigkeit oder einer anderen Gießmasse kann die Trocknung länger dauern.
Ein noch feuchter Rohling kann später Verfärbungen verursachen oder verhindern, dass Kleber und Lack richtig haften. Lieber einen Tag länger warten - das zahlt sich beim Ergebnis wirklich aus.
Schritt 2: Kanten und Unebenheiten glätten
Nach dem vollständigen Trocknen werden die Kanten kontrolliert. Kleine Grate und Unebenheiten kannst du mit feinem Schleifpapier vorsichtig glätten.
Arbeite besonders an den Rändern langsam und ohne starken Druck. Gießkeramik kann trotz ihrer festen Optik an dünnen Stellen brechen. Runde scharfe Kanten nur leicht ab und kontrolliere zwischendurch immer wieder die Form.
Beim Schleifen entsteht feiner Staub. Entferne ihn gründlich mit einem weichen Pinsel oder einem leicht angefeuchteten, fusselfreien Tuch. Lasse die Oberfläche danach wieder vollständig trocknen. Vor dem Aufkleben des Papiers muss der Rohling sauber, trocken und staubfrei sein.
Schritt 3: Das Decoupagepapier auswählen
- Jetzt beginnt der schönste Teil: die Auswahl des Motivs.
Möchtest du die komplette Innenfläche gestalten oder nur einzelne Zitronen, Orangen, Blüten beziehungsweise Fliesenelemente verwenden? Soll der Rand passend bemalt werden oder darf das Papier bis an die Kante reichen?
Lege verschiedene Bögen und Farbtöne neben den Rohling. So erkennst du schnell, welche Kombination am besten zur Form passt.
Für einen mediterranen Look wirken Blau und Weiß besonders frisch. Gelb oder Orange setzen dazu sonnige Akzente.
Unsere Decoupagepapiere werden von uns selbst gestaltet und direkt in unserem Atelier gedruckt. Dadurch können wir Motive entwickeln, die genau zu aktuellen Bastelideen und saisonalen Dekorationen passen. Für diese Sommerteller haben wir unter anderem Zitronen, Orangen, Aquarellmotive, Karomuster und südländisch inspirierte Fliesendesigns verwendet.
Die Papiere bekommst du bei BABSI’S Künstler- und Bastelbedarf - sowohl für dieses Projekt als auch für Schachteln, Holzobjekte, Bilder, Untersetzer und viele weitere Decoupage-Ideen.
Variante 1: Einzelne Motive mit weichen Kanten aufbringen
Wenn du nur einen Teil des Decoupagepapiers verwenden möchtest, solltest du das Motiv möglichst nicht mit einer Schere ausschneiden. Eine gerade Schnittkante bleibt nach dem Aufkleben oft deutlich sichtbar.
Mit einer gerissenen Papierkante entsteht ein viel weicherer Übergang.
Lege den Papierbogen vor dich hin und bestimme, welches Motiv du verwenden möchtest. Befeuchte die gewünschte Trennlinie mit einem feinen Pinsel und sehr wenig sauberem Wasser. Das Papier soll entlang der Linie nur leicht feucht werden und nicht vollständig durchnässen.
Warte einen kurzen Moment, damit die Fasern an der feuchten Stelle weicher werden. Halte das Papier auf beiden Seiten der Linie fest und reiße das Motiv langsam heraus. Folge dabei der angefeuchteten Kontur.
Durch das Reißen entstehen feine, faserige Kanten. Diese verbinden sich beim Aufkleben besser mit dem Untergrund und wirken nach dem Trocknen deutlich weniger hart als eine geschnittene Linie.
Achte darauf, nicht direkt durch wichtige Teile des Motivs zu reißen. Lass lieber einen kleinen Rand stehen. Dieser kann später durch Farbe optisch in den Hintergrund integriert werden.
Variante 2: Eine komplette Fläche passgenau mit Papier auslegen
Möchtest du den gesamten Boden eines Tellers, einer Schale oder eines Tabletts mit Decoupagepapier bedecken, brauchst du eine möglichst genau passende Papierform. Dafür verwenden wir den Rand des Rohlings wie einen Stempel.
Lege das Decoupagepapier flach auf eine saubere und wasserfeste Unterlage. Die Seite, auf der du die Markierung später am besten erkennst, zeigt nach oben. Meist eignet sich dafür die Rückseite des Papiers.
Befeuchte nun genau den Rand des Bereichs, dessen Form du übertragen möchtest. Verwende dazu einen feinen Pinsel oder einen leicht angefeuchteten Schwamm. Der Rand soll gleichmäßig feucht sein, aber nicht tropfen. Zu viel Wasser könnte über die Kontur hinauslaufen und das Papier unnötig aufweichen.
Drehe den Rohling vorsichtig um und setze ihn genau an der gewünschten Stelle auf das Decoupagepapier. Drücke ihn ganz leicht und möglichst gleichmäßig an, ohne ihn seitlich zu verschieben. Hebe den Rohling anschließend gerade wieder nach oben ab.
Auf dem Papier sollte nun ein feuchter Abdruck der Form zu erkennen sein.
Reiße das Papier langsam entlang der Außenseite des feuchten Abdrucks aus. Wenn du knapp außerhalb der Linie reißt, bleibt zunächst ein kleiner Sicherheitsrand erhalten. Dadurch wird die Papierform nicht versehentlich zu klein.
Lege das herausgetrennte Papierstück probeweise in den Teller oder das Tablett. Prüfe, ob es gut in die vorgesehene Fläche passt. Ist es an einzelnen Stellen noch etwas zu groß, kannst du den Rand vorsichtig weiter abreißen oder nach dem Aufkleben versäubern.
Diese Methode ist besonders praktisch bei runden, ovalen oder geschwungenen Formen, weil sich die Kontur direkt vom Rohling auf das Papier überträgt. Du musst nichts abmessen und erhältst eine Papierform, die sich sehr genau an den Boden anschmiegt.
Schritt 4: Decoupagepapier richtig aufkleben
Jetzt wird geklebt - und hier darfst du ruhig großzügig arbeiten.
Rühre den Decoupagekleber vor der Verwendung gut auf. Streiche zunächst die Stelle des Gießkeramik-Rohlings satt und gleichmäßig mit Kleber ein, auf die das Papier gelegt werden soll. Bei einer vollflächigen Gestaltung wird der gesamte Boden beschichtet.
Verwende genug Kleber, damit keine trockenen Stellen bleiben. Der Kleber sollte gleichmäßig verteilt sein, aber keine dicken Pfützen bilden.
Lege das vorbereitete Papier vorsichtig auf. Beginne bei größeren Papierstücken an einer Seite oder in der Mitte und streiche es langsam nach außen fest. So lassen sich Luftblasen und Falten besser vermeiden.
Das feine Decoupagepapier wird durch den Kleber weich. Arbeite deshalb mit einem weichen Pinsel und ohne starken Druck. Streiche immer von der Mitte zu den Rändern.
Sobald das Papier richtig liegt, kommt eine weitere Schicht Decoupagekleber darüber. Auch hier solltest du nicht zu sparsam sein. Das Papier muss vollständig benetzt sein und alle Ränder sollen gut am Untergrund haften.
Der Kleber kann im nassen Zustand milchig wirken. Beim Trocknen wird er transparent.
Lasse die Fläche anschließend in Ruhe trocknen und versuche nicht, halb angetrocknete Stellen noch einmal zu verschieben.
Schritt 5: Überstehende Kanten sauber versäubern
Nach dem vollständigen Trocknen kannst du überstehende Papierränder entfernen.
Bei geraden oder gut zugänglichen Kanten funktioniert feines Schleifpapier sehr gut. Führe es vorsichtig von der Papierfläche weg über die Kante. So wird das Papier sauber abgetrennt, ohne dass es wieder vom Untergrund hochgezogen wird.
An engen Innenkanten oder stark geschwungenen Formen kann ein Präzisionsmesser hilfreicher sein. Verwende eine scharfe Klinge und schneide mit sehr wenig Druck entlang des Randes. Der Rohling sollte dabei sicher auf einer rutschfesten Unterlage liegen.
Arbeite lieber mehrmals sanft über eine Stelle, statt das Papier mit einem kräftigen Schnitt zu beschädigen. Zum Schluss entfernst du den entstandenen Schleif- oder Papierstaub sorgfältig.
Schritt 6: Mit Acrylfarben gestalten
Wenn das Decoupagepapier sauber angebracht, versäubert und vollständig getrocknet ist, wird der Rohling bemalt.
Wir haben dafür die Rayher Allesfarben und die Artiste All Purpose Paint verwendet. Beide Farben besitzen eine schöne Deckkraft, sodass bei vielen Farbtönen bereits der erste Anstrich ein kräftiges Ergebnis liefert.
Du kannst den Rand in einzelnen Farbblöcken bemalen, Streifen setzen oder die Hintergrundfarbe des Papiers aufgreifen. Bei unserem Orangen-Tablett haben wir den Rand abwechselnd orange und weiß gestaltet. Zu den blau-weißen Fliesenmotiven passen kräftige blaue und sonnengelbe Akzente besonders schön.
Kleine Unregelmäßigkeiten dürfen sichtbar bleiben. Genau sie sorgen dafür, dass der Teller später wie handbemalte Keramik wirkt und nicht wie ein industriell hergestelltes Dekostück.
Lass jede Farbe ausreichend trocknen, bevor du eine angrenzende Fläche bemalst. Für feine Linien und kleine Felder eignet sich ein schmaler Rundpinsel. Größere Bereiche lassen sich mit einem weichen Flachpinsel gleichmäßig ausmalen.
Schritt 7: Das große Finale mit Triple Gloss
Wenn Papier, Kleber und Farben vollständig getrocknet sind, kommt unser liebster Schritt: die glänzende Versiegelung mit Rayher Triple Gloss.
Der klare Hochglanzlack bildet eine besonders dicke, gleichmäßige Oberfläche. Dadurch entsteht ein tiefer Glanz, der an eine echte Keramikglasur erinnert. Farben wirken intensiver und das Decoupagepapier scheint optisch mit dem Rohling zu verschmelzen.
Rühre den Lack nach den Herstellerangaben vorsichtig auf und trage ihn mit einem weichen, sauberen Pinsel gleichmäßig auf. Wir empfehlen dir hier, einen eher breiteren und weichen Synthetik-Pinsel zu verwenden. Arbeite zügig, aber ohne Hektik. Vermeide es, immer wieder über bereits antrocknende Stellen zu streichen.
Achte besonders an Vertiefungen und Rändern darauf, dass keine dicken Ansammlungen oder Tropfen entstehen. Bei sehr porösen Stellen oder tiefen Strukturen kann nach vollständiger Trocknung eine weitere Schicht notwendig sein.
Stelle das Objekt zum Trocknen auf eine waagerechte, staubfreie Fläche. Triple Gloss benötigt etwa 24 Stunden zum Trocknen- grifffest ist er aber bereits nach ca. 30 Minuten. Wir empfehlen, dem fertigen Stück anschließend noch etwas zusätzliche Ruhe zu gönnen, bevor es dekoriert oder verwendet wird.
Das Ergebnis ist eine glatte, hochglänzende Oberfläche mit einem täuschend echten Keramik-Look. Genau dieser Glanz macht aus dem selbst gegossenen Rohling ein richtig edles Dekostück.
So bleiben deine DIY-Teller lange schön
Die fertigen Stücke sind für den Innenbereich und als Dekoration gedacht. Du kannst darauf Schmuck, Schlüssel, trockene Dekoartikel oder andere kleine Gegenstände ablegen.
Bitte beachte:
-Nicht in die Spülmaschine geben
-Nicht dauerhaft in Wasser einweichen
-Nur vorsichtig mit einem leicht feuchten Tuch reinigen
-Nicht für unverpackte Lebensmittel verwenden
-Nicht als normales Essgeschirr benutzen
-Vor starker Hitze und dauerhafter Feuchtigkeit schützen
-Keine brennenden Kerzen unbeaufsichtigt darauf stehen lassen
Auch bei einem glänzenden Finish bleibt der Kern ein gegossenes Dekorationsobjekt und keine gebrannte, glasierte Gebrauchskeramik.
Sommerurlaub für dein Zuhause
Mit Gießkeramik, Decoupagepapier und Farbe kannst du dir genau die Dekoration gestalten, die zu dir und deinem Zuhause passt. Statt der immer gleichen Teller aus dem Dekogeschäft entstehen handgemachte Einzelstücke mit Persönlichkeit.
Zitronen, Orangen und mediterrane Fliesenmuster bringen sofort Sommerstimmung in Küche, Wohnzimmer oder auf den Balkon. Schon beim Basteln fühlt es sich ein wenig nach Urlaub an - und am Ende hältst du ein Stück in den Händen, das wirklich niemand sonst genauso hat.
Unsere selbst gestalteten sommerlichen Decoupagepapiere sowie Raysin, Farben, Kleber, Triple Gloss und weiteres Zubehör findest du bei BABSI’S Künstler- und Bastelbedarf.
Viel Freude beim Gießen, Kleben und Gestalten!
Häufige Fragen:
Wie verhindere ich Falten und Luftblasen im Decoupagepapier?
Bestreiche den Untergrund gleichmäßig und ausreichend mit Kleber. Lege das Papier vorsichtig auf und streiche es mit einem weichen Pinsel von der Mitte nach außen glatt. Arbeite dabei ohne starken Druck, damit das feuchte Papier nicht reißt.
Kann ich den Rohling zuerst bemalen und danach bekleben?
Beides ist möglich. Wenn das Motiv besonders klar und leuchtend wirken soll, empfiehlt sich ein heller Untergrund. Die Farbe muss vollständig trocken sein, bevor du den Decoupagekleber und das Papier aufbringst.
Kann ich mehrere Motive übereinanderkleben?
Ja, damit lassen sich schöne Collagen und besondere Tiefenwirkungen gestalten. Lass jede Schicht vollständig trocknen, bevor du das nächste Motiv aufbringst. Zu viele übereinanderliegende Papierschichten können jedoch sichtbare Erhöhungen erzeugen.
Warum reißt mein Decoupagepapier beim Aufkleben?
Sobald das Papier mit Kleber in Berührung kommt, wird es weich und empfindlich. Verwende deshalb einen weichen Pinsel und arbeite mit wenig Druck. Fahre nicht zu oft über dieselbe Stelle und vermeide es, das feuchte Papier noch einmal anzuheben oder neu auszurichten.